Mutter-Kind-Gruppe
Menschen bilden als Folge ihrer
frühen Beziehungserfahrungen eine Struktur aus, die sich in
psychischen und körperlichen Abwehrhaltungen äußert und alle aktuellen
Beziehungen prägt.
Dies
gilt auch für die Beziehung zwischen Mutter und Kind, die sich über das
Bindungsmuster der Mutter gestaltet und für das Kind die Grundlage
aller seiner zukünftigen Beziehungen bilden wird.
Ich biete daher Müttern mit Kindern bis zu 18 Monaten eine fortlaufende
Selbsterfahrungsgruppe unter psychotherapeutischer Leitung an.
Dabei
sollen die Beziehung der Mutter zum Baby sowie ihre Auseinandersetzung
mit den umfassenden Veränderungen in ihrem Leben durch die Geburt des
Kindes im Mittelpunkt stehen.
Obwohl
jede Mutter meint, ihr Kind nach eigenen Vorstellungen versorgen und
großziehen zu können, bestimmen doch ihre eigenen Beziehungserfahrungen
ganz wesentlich den Kontakt.
In der dauernden Nähe zum Baby vermischen
sich oft die eigenen Gefühle mit der Wahrnehmung der Bedürfnisse des
Kindes.
Psychotherapeutische Übungen (mit dem Baby) helfen, die Wahrnehmung zu
schulen, mehr in Kontakt mit sich und dem Kind zu kommen und eigene
Strukturen zu begreifen. In Partnerübungen mit anderen Müttern können
eigene Beziehungsmuster erkannt und verändert werden.
Reflektierende
Gespräche begleiten diesen Prozess. Der Rahmen einer
fortlaufenden Gruppe ermöglicht das Entstehen einer Kontinuität im
Kontakt.
Ich verbinde in diesem Angebot den Ansatz der Bioenergetik mit Theorien
tiefenpsychologischer Schulen und Erkenntnissen der modernen
Säuglingsforschung.
Bei einer größeren Gruppe arbeite ich mit meiner Kollegin Anke Fußer zusammen.